

Victor Hugo
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn
Die Homöopathie regt die vorhandene Heilkraft im Körper an. Die Symptome werden nicht unterdrückt, sondern durch die Wahl eines geeigneten Mittels eher kurzfristig sogar verstärkt und durch körpereigene Abwehrtätigkeit schließlich zum verschwinden gebracht.
Diese Heilmittel können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein und sind auf ihre Wirksamkeit hin an gesunden freiwilligen Versuchspersonen überprüft.
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn
Hierbei werden Sekrete bzw. Krankheitsstoffe einer homöopathischen Verdünnung unterzogen und dienen bei schwer zu beeinflussenden chronischen Krankheiten als Reaktionsmittel.
Sie wurde bereits zu Hahnemanns Zeiten durchgeführt und kann als spezieller Zweig der Homöopathie angesehen werden.
Sie wird also auch in Fällen eingesetzt, in denen im Laufe von längeren arzneilichen Behandlungen reaktionsarme Phasen auftreten.
Als Nosoden aufbereitet werden z.B. Krankheitserreger, Impfstoffe oder erkranktes Gewebe.
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn
Erste Akupunkturbehandlungen wurden am Tier laut Aufzeichnungen bereits um 1300 v.Chr. durchgeführt. In den 60iger Jahren dieses Jahrhunderts griff der Akupunkturboom auf die westliche Welt und damit auch auf die Tiermedizin über, wobei allerdings nur einige Tierärzte umfassendere Kenntnisse aufwiesen, von denen letztendlich die praxisnahe Ausbildung ausging.
Haupteinsatzgebiet war zunächst die Schmerztherapie hauptsächlich beim Pferd, dann auch Rinder und Hunde.
Gearbeitet wird im Allgemeinen mit Stahlnadeln, sehr erfolgreich auch mit Laserakupunktur.
Abgeleitet von der Akupunktur wird bereits mit sehr gutem Erfolg Akupressur, Akupunktmassage und einer Methode gearbeitet, die sich Tellington Touch nennt. Die Methode ist etwas zeitintensiv aber ungeheuer effektiv, da sie z. T. sogar bei verhaltensgestörten Tieren mit verblüffendem Erfolg angewendet wird und Folgetherapien sehr erleichtert.
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn
Zur Phytotherapie gehört die Behandlung des Patienten mit Pflanzen, Pflanzenteilen und deren Zubereitungen. Man unterscheidet Tee, Extrakte, Tinkturen, Mazerate, Infus und Dekokt.
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn
Vielfach werden Tees als Getränk oder die Beimengungen von Kräutern sehr gern angenommen, verschiedentlich lassen Tiere sogar spezielle Vorlieben für bestimmte Pflanzen erkennen.
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn
Laserlicht dient der Anregung und Verbesserung des Zellstoffwechsels. Gute Ergebnisse werden erzielt in der Wundheilung, Anregung von Organfunktionen, Verbesserung des Lymphabflusses, entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei Dermatiden.
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn
Es handelt sich um eine Therapieform zur Aufdeckung und Behebung von Störfeldern und zur Behandlung schmerzhafter funktioneller Erkrankungen.
Sie wird angewendet bei akuten Schmerz- und Entzündungszuständen, Frühstadien einiger degenerativer Erkrankungen, funktionellen vegetativen und hormonellen Störungen.
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn
Eine sehr wirkungsvolle Therapieform bei allen Erkrankungen, denen eine allergische Diathese zugrunde liegt, insbesondere auch Autoimmunerkrankungen oder bei verminderter Reaktionsbereitschaft des Organismus.
Quelle: Lehrbuch für Tierheilpraktiker, Autor Sylvia Dauborn